Messer - Global Site - Gase und Know-how für ihren Erfolg.
English Deutsch

Historie

Der Markenname Messer steht seit 1898 für die ständige Präsenz auf den Märkten für Industriegase und Schweiß- und Schneidtechnik. Unter der Dachmarke „Part of the Messer World“ präsentieren sich die Messer Gruppe (Messer) und die Messer Eutectic Castolin Gruppe (MEC) als Teile des Firmenverbundes „Messer Welt“. Die Firmenanteile von Messer und MEC werden zu 73 Prozent von Stefan Messer und weiteren Familienmitgliedern und zu 27 Prozent von der Adolf Messer Stiftung gehalten. Die Stiftung zur Förderung von Wissenschaft und Forschung wurde 1978 zum Andenken an Adolf Messer, der 1898 das Unternehmen Messer in Frankfurt/Main gründete, ins Leben gerufen.

Adolf Messer beschäftigte sich anfangs mit der Herstellung und dem Vertrieb von etwa Acetylenentwicklern; später mit dem autogenen Schweißen und Schneiden. In den 1940er Jahren lieferte er die erste Produktionsanlage für Luftgase ins Ausland. 1953 übertrug Adolf Messer seinem Sohn Hans die Führung des Unternehmens. Da das Wachstum in den frühen 1960er Jahren an seine Grenzen stieß, fusionierte die Adolf Messer GmbH mit Teilen der Knapsack Griesheim AG, einer Tochtergesellschaft des damaligen Chemie- und Pharmakonzerns Hoechst in Frankfurt. Fortan war Hoechst mit zwei Dritteln und die Familie Messer mit einem Drittel an dem Joint Venture Messer Griesheim beteiligt. Unter der Leitung von Hans Messer entwickelte sich das Unternehmen schnell zu einem internationalen Anbieter für Industriegase, Tieftemperaturanlagen und Produkte für die Schweiß- und Schneidtechnik.

Anfang der 1990er-Jahre schied Hans Messer aus dem operativen Geschäft aus und wechselte in den Aufsichtsrat. Eine Globalisierung scheiterte an den massiven Investitionskosten und führte zur Überschuldung. 1999 kaufte Stefan Messer den Bereich Schweiß- und Schneidtechnik als Messer Cutting & Welding GmbH für die Familie zurück. Ein Jahr später übernahm die Messer Cutting & Welding GmbH mit Hilfe eines Finanzinvestors die schweizerische Castolin Eutectic und fusionierte zur MEC Gruppe. Die Familie Messer hielt daran eine Beteiligung von 36 Prozent. 2001 veräußerte Hoechst, später Aventis, seine Zweidrittelmehrheit an der Messer Griesheim Gruppe an Finanzinvestoren, die das Unternehmen zusammen mit der Familie Messer strafften und sanierten. Im Mai 2004 erwarb die Familie alle Anteile der Finanzinvestoren und trennte sich zur Finanzierung von den drei größten Tochtergesellschaften in Deutschland, Großbritannien sowie in den USA. Seither firmiert die Industriegasesparte nun wieder unter dem Familiennamen Messer als Messer Group GmbH. Die Schweizer ASCO Kohlensäure AG, ein Anbieter von individuellen und kompletten CO2-Lösungen, ist seit 2007 Tochtergesellschaft von Messer Group. Mitte 2008 wurden die Mehrheitsanteile an ASCO in Neuseeland und im Februar 2009 das Unternehmen ASCO in Frankreich übernommen.

Im Jahr 2005 gelang es Stefan Messer und seiner Familie, auch die Mehrheitsanteile des Finanzinvestors an der MEC Gruppe zu übernehmen. Zur MEC Gruppe gehört auch die BIT Analytical Instruments GmbH, führender Komplett-Dienstleister für medizinische und analytische Instrumente mit Sitz in Deutschland und den USA, die ebenfalls aus der Messer Gruppe entstand. Seither schreibt Stefan Messer die von seinem Großvater Adolf Messer begonnene und von seinem Vater Hans Messer über 40 Jahre weitergeführte Familien-Unternehmensgeschichte fort.